Rauchstopp Magazin http://www.rauchstopp-magazin.de Einfach mit dem Rauchen aufhören Thu, 25 Jun 2015 14:17:40 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=4.1.16 Macht Rauchen schlank? http://www.rauchstopp-magazin.de/macht-rauchen-schlank/ http://www.rauchstopp-magazin.de/macht-rauchen-schlank/#comments Thu, 25 Jun 2015 14:10:21 +0000 http://www.rauchstopp-magazin.de/?p=537 Einer der häufigsten Sätze, die ich in meiner Praxis höre, lautet: „Wenn ich aber zunehme, fange ich wieder mit dem Rauchen an!“ Was ist dran an dem Gerücht? Macht Rauchen schlank? Die Vorstellung, dass Zigaretten der eigenen Figur gut tun, … Weiterlesen

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Einer der häufigsten Sätze, die ich in meiner Praxis höre, lautet: „Wenn ich aber zunehme, fange ich wieder mit dem Rauchen an!“ Was ist dran an dem Gerücht? Macht Rauchen schlank?

Die Vorstellung, dass Zigaretten der eigenen Figur gut tun, ist weit verbreitet. Dementsprechend trauen sich viele Menschen nicht, das Rauchen aufzugeben, weil sie befürchten dadurch dick zu werden. Was steckt hinter diesem Mythos und wie lässt er sich erklären?

Zigaretten als Schlankmacher

Mit dem Schlanksein ist ja so eine Sache. Ein objektives Maß dafür gibt es nicht und so streben vor allem Frauen – angestachelt von der unecht-schönen Medienwelt – nicht näher definierten Schlankheitsidealen entgegen. Viele glauben angesichts von Magermodels und Diätwerbung ein Leben lang, sie seien zu dick.

Welches Gewicht ist „normal“?

Einen groben Anhaltspunkt darüber, ob ein Mensch „normalgewichtig“ ist, gibt z. B. der so genannte Body-Mass-Index, der das Körpergewicht eines Menschen in Relation zu seiner Körpergröße setzt.

Der Bereich, in dem eine Frau weder als unter- noch als übergewichtig gilt, liegt zwischen den BMI-Werten 19 und 24 [kg/qm]; für Männer zwischen 20 und 25 [kg/qm]. Laut amtlichen Untersuchungen wiesen in Deutschland im Jahr 2009 einen solchen BMI ca. 54 % aller Frauen und 39 % aller Männer auf. Diese offizielle Statistik deckt sich mit den Beobachtungen in meiner Praxis.

Für Frauen meiner Körpergröße (1,65 m) bedeutet das: Ein Körpergewicht von 52 bis 65 Kilogramm geht als „normal“ durch. Dabei sind 13 Kilogramm eine Riesenspanne, finde ich! Allein solche Spielräume zeigen, wie absurd Diskussionen um das „richtige“ Gewicht sind.

Also halten wir fest: Der Kampf um’s Schlanksein und -bleiben ist mangels einer akzeptablen Definition vernünftiger Zielgrößen schon zweifelhaft. Wer hinsichtlich der „Kriegsführung“ gegen sich selbst auch noch auf Giftgas-Anschläge setzt, benimmt sich skrupellos, oder?!

Zigaretten sind also kein guter Schlankmacher!

 

Warum nehmen Ex-Raucher oft zu?

Zuerst einmal sei gesagt, dass Nikotin als Appetithemmer bekannt ist. Also mindern Zigaretten das Hungergefühl. Außerdem erhöht Nikotin den Energieverbrauch des Körpers. Wer aufhört zu rauchen, kehrt also aus der Sondersituation „weniger Hunger bei gleichzeitig höherem Energieverbrauch“ zurück in die normale Welt mit der Konsequenz:

  • Normaler Hunger / normaler Appetit.
  • Normaler Energieverbrauch durch normalen Grundumsatz.

Das erklärt, warum ca. 60 % der aufhörenden Raucher in der Zeit nach dem Rauchstopp zwei bis vier Kilogramm zunehmen.

Input minus Output ist Hüftgold

Manche Ex-Raucher erzählen mit Blick auf die ersten Wochen nach dem Rauchstopp von regelrechten Heißhungerattacken. Sie kommen kaum am Kühlschrank vorbei und haben ununterbrochen Lust auf Süßes… Das lässt sich mit der fieberhaften Suche des Gehirns nach alternativen Glücksspendern begründen („Schokolade macht glücklich!“) und mit der Suche nach Ersatz für die gewohnte Hand-zu-Mund-Bewegung.

Und wenn du mehr isst als vorher und gleichzeitig einen niedrigeren Grundumsatz hast, nimmst du automatisch zu. Das Wichtigste ist also, dass du nach dem Rauchstopp auf deine Ernährung achtest und dich ausreichend bewegst – im Zweifel mehr als vorher. Fassen wir auch hier zusammen:

Nicht das Rauchem macht schlank. Sondern Essen und Bewegungsmangel machen dick!

 

Ernährungstipps für Ex-Raucher

  • Iss reichlich Obst und Gemüse!
    Probier‘ doch einfach mal ein paar dir unbekannte Sorten und genieße deinen wiederbelebten Geschmackssinn! Wie wäre es z. B. mal mit einer Cherimoya oder mit Rambutan?
  • Verzichte auf fettes Essen!
    Besonders tierische Fette gilt es zu reduzieren. Iss weniger Fleisch und wenn dann lieber ein Filetstück oder Schinken als Wurst und Hackfleisch. Bereite dein Essen, wann immer du kannst, selber zu, weil Fertiggerichte und Fast Food naturgemäß ein Übermaß an Fett enthalten.
  • Trinke ausreichend!
    Wasser, Saftschorlen oder Kräuter- bzw. Früchtetees fördern deine Verdauung, deinen Stoffwechsel und die Entgiftung deines Körpers. Außerdem meide Alkohol, weil der deine Selbstkontrolle herabsetz und dich leicht verleitet, wieder zur Zigarette zu greifen.
  • Iss regelmäßig aber überschaubare Mengen!
    Niemand hat gerne Hunger – also iss dich satt. Das geht am besten über drei bis fünf regelmäßige Mahlzeiten täglich, die aus kleineren Portionen bestehen. Dazwischen isst du NICHTS. Keine Kekse, keinen Apfel. Einfach gar nichts. Probier’s mal aus! Wenn du Lust hast zu naschen, tust du das am besten direkt nach einer Mahlzeit.

Fitnesstipps für Ex-Raucher

  • Bewege dich viel!
    In deinem Alltag verbergen sich mehr Bewegungsmöglichkeiten als du vielleicht denkst – auch wenn du viel beschäftigt bist: Benutze die Treppe anstatt den Aufzug. GEhe kurze Strecken zu Fuß oder nimm ein Fahhrrad, statt ins Auto zu steigen.
  • Treibe regelmäßig Sport!
    Sport entspannt und verbrennt Kalorien. Falls du lange keinen Sport gemacht hast, schließ dich doch enfach einer Anfängergruppe an und probier was gänzlich Neues! Wie wäre es z. B. mit Zumba oder Bouldern oder TRX? Vielleicht entdeckst du ja eine neue Lieblingssportart für dich?

Also auf geht’s! Befrei’ dich von der Illusion, dass du die Zigaretten brauchst, um deine Figur zu bewahren. Gib deinem inneren Schweinehund einen (liebevollen) Tritt in den Allerwertesten und brich endlich auf in dein neues gesundes Leben ohne Glimmstengel. – Ich glaub an dich! ;-)

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Warum rauche ich eigentlich noch? http://www.rauchstopp-magazin.de/warum-rauche-ich/ http://www.rauchstopp-magazin.de/warum-rauche-ich/#comments Mon, 09 Mar 2015 12:56:11 +0000 http://www.rauchstopp-magazin.de/?p=512 Es stinkt. Es kostet Geld. Sogar richtig viel Geld. Es ruiniert die Gesundheit und lässt einen alt aussehen. Ich kenne niemanden, der sich über diese Begleiterscheinungen des Rauchens freut. Und so stellen sich die meisten Raucher irgendwann die Frage: Warum … Weiterlesen

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Es stinkt. Es kostet Geld. Sogar richtig viel Geld. Es ruiniert die Gesundheit und lässt einen alt aussehen. Ich kenne niemanden, der sich über diese Begleiterscheinungen des Rauchens freut. Und so stellen sich die meisten Raucher irgendwann die Frage: Warum rauche ich eigentlich noch???

[Bildquelle: Rainer Sturm/pixelio.de]

Es ist nicht leicht…

Wer lange Jahre geraucht hat – egal ob viel oder wenig – merkt schnell, dass es gar nicht so leicht ist, mit dem Rauchen aufzuhören.  Und dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Interessanter Weise hat das wenig mit Tabak bzw. dem eigentlichen Suchtmittel Nikotin zu tun. Vielleicht hast du es schon gemerkt: Die Sucht  – vor allem die psychische Abhängigkeit von Ritualen und Gewohnheiten – hat dich fest im Griff… Jedenfalls können sich viele Raucher, die ich in meiner Praxis kennenlerne, selbst nicht erklären, warum sie die Zigaretten nicht einfach zur Seite legen…

Warum rauche ich? – Viele Gründe immer weiter zu qualmen

  • Ein Grund, den eigenen Zigarettenausstieg aufzuschieben, ist, dass ungesunde Verhaltensweisen häufig in einem anderen Sinne als nützlich erachtet werden.
    Stichwort “Stress”: Beispielsweise erleben Raucher eine Zigarettenpause oft als einzige Möglichkeit, sich in Zeiten großer Anspannung und Hektik eine Verschnaufpause zu verschaffen.
  • Außerdem ist Rauchen eine soziale, kommunikative Angelegenheit.
    So werden z. B. die – manchmal abteilungs- oder hierarchieübergreifenden – Raucherpausen vor der Firmentür gern dazu genutzt, Probleme „auf dem kurzen Dienstweg“ zu besprechen und zu lösen.
  • Rauchen wird mit Genuss, Nichtrauchen dagegen mit Entbehrung assoziiert.
  • Und schließlich: Menschen lieben Gewohnheiten.
    Das eigene Verhalten grundlegend zu verändern, ist eine echte Herausforderung.

Mit dem Rauchen aufhören – ein Prozess

Vom ersten Gedanken, das Rauchen evtl. zu beenden bis zum Vollzug dieser Idee kann eine Menge Zeit vergehen. Allein die Frage, wann der rechte Zeitpunkt sei, das Rauchen aufzugeben, treibt manchen Raucher zur Verzweiflung. – Aber seien wir mal ehrlich: Irgendwas ist immer, oder?!

Aufhören ist ein Prozess, der drei Schritte umfasst, die du teilweise auch mehrfach gehen musst:

  1. Fasse den Entschluss aufzuhören!
    Eine Menge Raucher denkt über einen längeren Zeitraum und mit unterschiedlicher Intensität über das Aufhören nach. Sicher kennst du das – du wägst die Vorteile und die Nachteile eines Rauchstopps gegenüber dem Weiterrauchen ab.
  2. Rauchstopp – leg die Kippen weg!
    Der eine Raucher hört aus eigener Kraft mit dem Rauchen auf oder ein anderer sucht sich ein passendes Unterstützungsangebot, z. B. eine Softlaser-Behandlung, eine medikamentöse Therapie, eine Psychotherapie, die Anwendung von Akupunktur. Finde heraus, wie du tickst und frage dich, auf welche Weise dir ein Ausstieg voraussichtlich am besten gelingen kann.
  3. Errichte dir deinen neuen Alltag – genieße die Höhen und “überlebe” die Tiefen!
    Der Ex-Raucher strukturiert seine Tagesabläufe neu, variiert seine Gewohnheiten und richtet sich so in seinem neuen rauchfreien Alltag ein. Im besten Fall beginnst du deine neue Freiheit zu genießen. – Du freust dich über das Wiedererwachen deines Geschmacks- und Geruchssinns und über deine bessere Kondition beim Treppensteigen oder Fahrradfahren.Aber Achtung: Nicht allen fällt das Aufhören leicht – manche haben auch mit einer ganzen Reihe Entzugserscheinungen zu kämpfen. (Siehe: „5 Tipps gegen das Rauchverlangen“) Rückschläge sind ein normaler Prozess beim Durchlaufen von Änderungsphasen. Falls auch du einen Rückfall erleidest: Verzage nicht! Am besten, du bleibst gleich dran, denn der anfang ist ja gemacht! Versuche es einfach gleich noch einmal. Viele Ex-Raucher haben mehrere Anläufe unternommen, bis sie schließlich einen dauerhaften Schlussstrich ziehen konnten.

Und du kannst es auch!

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Buchverlosung: And the winner is… http://www.rauchstopp-magazin.de/buchverlosung-gewinner/ http://www.rauchstopp-magazin.de/buchverlosung-gewinner/#comments Thu, 19 Feb 2015 10:59:57 +0000 http://www.rauchstopp-magazin.de/?p=505 Vergangene Woche hatte ich hier das Buch “Die Kunst des erfolgreichen Scheiterns” vorgestellt und in diesem Zusammenhang auch eine Buchverlosung gestartet. Vielen Dank an alle, die sich beteiligt haben! Heute gebe ich den Gewinner bekannt… [Bildquelle: Tim Reckmann/pixelio.de] Gewinner der … Weiterlesen

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Vergangene Woche hatte ich hier das Buch “Die Kunst des erfolgreichen Scheiterns” vorgestellt und in diesem Zusammenhang auch eine Buchverlosung gestartet. Vielen Dank an alle, die sich beteiligt haben! Heute gebe ich den Gewinner bekannt…

[Bildquelle: Tim Reckmann/pixelio.de]

Gewinner der Buchverlosung

Im Kommentarbereich vom Rauchstopp-Magazin haben 4 Leser an der Verlosung teilgenommen und via Facebook ebenfalls. So gabe es also 8 Teilnehmer insgesamt. Ich habe random.org benutzt, um einen Gewinner zu ermitteln. Und dieses Mal hat Falko gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!!

@Falko: Ich melde ich umgehend bei dir, um die Versendung des Buches abzusprechen.

Allen anderen nochmals herzlichen Dank für’s mitmachen. Sicher gibt es hier bald wieder eine Verlosung.

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Menschen lieben Gewohnheiten – Interview mit Healthy Habits http://www.rauchstopp-magazin.de/gewohnheiten-interview-healthy-habits/ http://www.rauchstopp-magazin.de/gewohnheiten-interview-healthy-habits/#comments Fri, 13 Feb 2015 10:09:11 +0000 http://www.rauchstopp-magazin.de/?p=492 Morgens gleich einen Kaffee mit Zigarette, abends gemütlich mit Schoki auf’s Sofa, sonntags den halben Tag verschlafen. Jeder pflegt seine Rituale. Der Mensch ist halt ein “Gewohnheitstier”! Doch Achtung: Unsere Gewohnheiten wirken sich im Guten wie im Schlechten auf unser … Weiterlesen

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Morgens gleich einen Kaffee mit Zigarette, abends gemütlich mit Schoki auf’s Sofa, sonntags den halben Tag verschlafen. Jeder pflegt seine Rituale. Der Mensch ist halt ein “Gewohnheitstier”! Doch Achtung: Unsere Gewohnheiten wirken sich im Guten wie im Schlechten auf unser Befinden und unsere Gesundheit aus. Stellt sich die Frage: Wie kommst du zu Gewohnheiten, die dir gut tun?

[Bildquelle: Healthy Habits]

Interview mit Jasmin und Patrick von Healthy Habits

Vor kurzem habe ich darüber geschrieben, in welche Richtung sich das Rauchstopp Magazin dieses Jahr entwickeln soll. Eine meiner Ideen war es, hier auch andere Leute zu Wort kommen zu lassen. Et voilá: Hier ist das erste Interview! – Vielen Dank an die „Gewohnheitsexperten“, Jasmin und Patrick, von Healthy Habits für ihre spannenden Antworten.

 

Hallo, Ihr beiden – Ihr betreibt seit letztem Jahr einen Blog für gesunde Gewohnheiten. Welche Rolle spielen Gewohnheiten denn für die körperliche, seelische und geistige Gesundheit eines Menschen?

Eine große! Nahezu alles, was wir tagtäglich tun, ist eine Frage der Gewohnheit. Ob es das Aufstehen, Duschen, Frühstücken, Fernsehen, ins Auto steigen etc. ist. Gewohnheiten haben sich im Laufe der Evolution bewährt, da sie dem Gehirn ständige Entscheidungen abnehmen. Wir können nicht permanent über all die kleinen und großen Fragen des Lebens nachdenken (Soll ich das Fahrrad nehmen oder mit dem Auto fahren? Soll ich noch ein Stück Kuchen nehmen? Soll ich den Fernseher anschalten?). Wir tun einfach, was wir meistens tun, d.h. wir folgen den geistigen Trampelpfaden im Kopf. Das ist prinzipiell nützlich, aber fatal, wenn es um schlechte Gewohnheiten geht. Wer raucht, viel Alkohol trinkt, nascht und jeden Abend auf der Couch verbringt, kommt schwer aus diesem Trott heraus. Wenn wir es jedoch schaffen, uns positive Gewohnheiten anzutrainieren, können Gewohnheiten einen großen Beitrag dazu leisten, dass wir uns gut fühlen. Aus Gewohnheit viel zu Fuß zu gehen wirkt sich positiv auf unseren Körper aus. Gleichzeitig profitiert unsere Seele, da wir ausgeglichener und zufriedener durch körperliche Anstrengung sind. Bewegung, Hobbys und der Kontakt mit Menschen, die uns gut tun, sind gut für die Seele. Wer sich diese Dinge zur Gewohnheit macht, lebt gesünder.

Warum fällt es Menschen so schwer, schlechte Gewohnheiten abzulegen bzw. gute Gewohnheiten (neu) zu etablieren?

Die liegt an den Trampelpfaden in unserem Gehirn. Es ist sehr bequem, alles so zu belassen, wie es seit Jahrzehnten gut funktioniert hat. Jede Veränderung verunsichert und stellt uns vor neue Entscheidungen. Wenn wir beispielsweise weniger fernsehen wollen, müssen wir über eine Reihe von Dingen nachdenken: Warum wollen wir das überhaupt? Wann schalten wir für gewöhnlich den Fernseher an? Was könnten wir stattdessen tun? Wie können wir uns dafür belohnen?

Das wirkt ganz schön anstrengend. Außerdem nehmen sich die meisten Menschen zu viel vor. Statt mit Mini-Schritten anzufangen, fassen sie zu Silvester den Vorsatz etwas “nie wieder” zu tun. Oder “ab jetzt gesünder zu essen”. Diese Ziele sind unkonkret, nicht messbar und zu hoch gegriffen. Wer seine Gewohnheiten wirklich verändern will, muss erkennen, dass dies ein größeres Projekt ist und mindestens zwei Wochen bis mehrere Monate dauert. Wir müssen unser Gehirn quasi umprogrammieren. Dazu hatten wir mal einen interessanten Gastbeitrag.

Wer „gesünder“ leben will, denkt oft zuerst an eine ausgewogenere Ernährung oder an mehr Bewegung. Warum tun wir uns so schwer damit, uns auch um unser seelisches und geistiges Wohlergehen zu kümmern?

Einem depressiven Menschen sieht man seine Krankheit nicht an. Das ist immer noch das Problem unserer Gesellschaft, dass wir etwas sehen müssen, um es zu glauben. Selbst als ich aus psychischen Gründen lange krankgeschrieben war, zweifelte ich immer wieder, ob ich wirklich krank sei oder nur simuliere. Wenn sich die Person selbst kaum glaubt, ist es für Außenstehende natürlich auch nicht leichter.

 Der zweite Grund ist, dass immer etwas Anderes wichtiger ist als uns um uns zu kümmern. Diese Deadline noch, nur noch das Projekt – so vergehen die Monate und wir kriechen auf dem Zahnfleisch. Niemand erinnert uns daran, dass auch das Streicheln der Seele eine unserer Aufgaben ist. An gesunde Ernährung und Sport erinnert uns die Werbung jeden Tag.

Gesund = zufrieden?! Ächzend im Fitnessstudio, zähneknirschend über dem Morgen-Müsli, Rauchstopp, weil der Arzt es anordnet… Warum verursacht ein gesunder Lebenswandel nicht unbedingt Glücksgefühle?

Unser Gehirn erfindet allerlei Gründe, weshalb die alten Gewohnheiten besser sind und wir doch bei ihnen bleiben sollten. Schließlich wäre das viel bequemer. Außerdem sorgen die schlechten Gewohnheiten dafür, dass es uns auch physisch schwerer fällt, wieder in die Gänge zu kommen. Wir haben uns über die Jahre an industrielles Fertigessen gewöhnt, das zu süß, zu fettig und zu salzig ist. Der Geschmack muss sich nach einer Ernährungsumstellung erst wieder an eine normale Süß-Schwelle gewöhnen. Genauso fehlen uns Muskeln, Ausdauer und Beweglichkeit, wenn wir uns fast nie bewegen. Dann fällt der Anfang schwer. Doch wer durchhält und die positiven Auswirkungen spürt, wird merken, dass sich die anfängliche Quälerei lohnt.

Übrigens suchen wir uns generell Gewohnheiten, die uns nicht zuwider sind. Wenn uns das Fitnessstudio langweilt, suchen wir eine andere Sportart. Wenn das Müsli partout nicht schmeckt, gibt es auch dort Alternativen.

 Wie kann  ein Mensch seinen „inneren Schweinehund“ überwinden und seine Ziele erreichen?

In Sachen Bewegung empfehlen wir, dass wir ein positives Gefühl mit der Aktivität verbinden. Das ist unsere Belohnung und sorgt dafür, dass wir uns von UNS aus bewegen wollen. Nicht, weil der Arzt es rät. Vieles ist auch eine Organisationsfrage, d.h. wir müssen die Auslöser erkennen, die unsere schlechten Gewohnheiten hervorrufen. An diesen Stellen brauchen wir Ersatzgewohnheiten, für die wir uns vorbereiten müssen. Raucher brauchen evtl. etwas, was sie mit den Händen stattdessen tun können. Naschkatzen brauchen gesunde Snacks wie Obst und Gemüse. Statt der Fernbedienung sollte ein gutes Buch bereitliegen.

Ein weiterer großer Hebel, der für alle Gewohnheiten hilfreich ist, sind die engsten Menschen um uns herum. Wenn sie mitmachen oder wenigstens ein Auge auf unsere neue Gewohnheit haben, hilft uns dieser soziale Druck durchzuhalten. 

 

Vielen Dank nochmal – ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg!

 

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Wie schwer fällt ein Rauchstopp? http://www.rauchstopp-magazin.de/wie-schwer-faellt-ein-rauchstopp/ http://www.rauchstopp-magazin.de/wie-schwer-faellt-ein-rauchstopp/#comments Wed, 11 Feb 2015 09:54:40 +0000 http://www.rauchstopp-magazin.de/?p=481 Millionen Raucher auf der ganzen Welt würden es gern lassen: Das Rauchen. Laut Statistischem Bundesamt trägt sich ca. ein Drittel der Raucher in Deutschland mit dem Gedanken, rauchfrei zu werden. Aber viele Raucher scheuen sich vor dem Schritt. – Wie … Weiterlesen

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Millionen Raucher auf der ganzen Welt würden es gern lassen: Das Rauchen. Laut Statistischem Bundesamt trägt sich ca. ein Drittel der Raucher in Deutschland mit dem Gedanken, rauchfrei zu werden. Aber viele Raucher scheuen sich vor dem Schritt. – Wie schwer fällt ein Rauchstopp? Ist es wirklich so kompliziert mit dem Rauchen aufzuhören??
[Bildquelle: Harald Wanetschka /pixelio.de]

Steine auf dem Weg zum Rauchstopp

Die größten Hürden auf dem Weg in ein rauchfreies Leben sind:

  • die psychische und die körperliche Abhängigkeit vom Nikotin,
  • die Erinnerung an zurückliegende Entzugserfahrungen, z. B. Gereiztheit, Nervosität, Heißhunger,
  • die vielen Zusatzfunktionen des Rauchens in Alltagssituationen, z.B. Stress abbauen, Pause machen, Langeweile vertreiben sowie
  • die Sorge vieler Raucher nach dem Rauchstopp an Gewicht zuzunehmen.

Nicht wenige Raucher schätzen die Gefahren des Rauchens falsch ein und denken: „An mir geht der Kelch vorüber…“ Andere trauen sich das Aufhören nicht zu und glauben: „Ich schaff‘ das einfach nicht!“ Außerdem wissen viele Raucher schlichtweg nicht, welche Aufhörmethoden und Hilfen zur Tabakentwöhnung es überhaupt gibt. Sie versuchen es immer mal wieder ganz ohne Unterstützung und sind dann enttäuscht, wenn sie erneut rückfällig geworden sind.

Rauchstopp mit Bioenergie

Das Rauchstopp-Magazin hat bereits einige Aufhörmethoden vorgestellt. Eine weitere spannende Möglichkeit, die Tabaksucht ohne Entzugserscheinungen zu überwinden, verspricht das Weiss-Institut von Amir Weiss aus Israel, das bundesweit und international verschiedene Behandlungszentren betreibt.

Das Weiss-Institut unterstützt Menschen nicht nur beim Rauchstopp sondern auch solche, die in Zukunft zuckerfrei leben möchten, lästige Zwänge überwinden oder sich vom Alkohol entwöhnen wollen.

Weiss hat eine Aufhörmethode entwickelt, die im Energiefeld des Menschen wirkt und darauf abzielt, bestimmte Gewohnheits- und Suchtkreisläufe zu unterbrechen, indem das natürliche Gleichgewicht des menschlichen Energiefeldes wiederhergestellt wird. Er verspricht, dass die Behandlungen schmerz- und nebenwirkungsfrei sind und ihre Wirkung unmittelbar entfalten. Dabei kommen die Gesundheitsberater des Weiss-Instituts ganz ohne Apparate und Medikamente aus – sie berühren die Klienten lediglich sanft an den Schläfen, Schultern und Armen.

Auf Nachfrage wurde mir übrigens versichert, dass die meisten Raucher ihre Sucht mit nur einer Behandlung überwinden können. Wer rückfällig wird, darf eine Auffrischung in Anspruch nehmen. Die Kosten für den Rauchstopp nach der Weiss-Methode amortisieren sich für starke Raucher, die ein bis zwei Schachteln am Tag rauchen, meist bereits nach ein bis zwei Monaten. Außerdem werden diese Kosten oder Teile davon von einigen privaten Krankenversicherungen oder Krankenzusatzversicherungen unter bestimmten Umständen übernommen.

Gerne würde ich einmal jemanden für das Rauchstopp-Magazin befragen, der Rauchstopp Erfahrungen mit diesem oder einem ähnlichen magnetischen Heilverfahren gesammelt hat. Wer also Lust auf ein Interview hat oder jemanden kennt, der sich hierzu gern befragen lässt, kann sich gerne melden.

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Buchverlosung: „Die Kunst des erfolgreichen Scheiterns“ http://www.rauchstopp-magazin.de/buchverlosung-erfolgreich-scheitern/ http://www.rauchstopp-magazin.de/buchverlosung-erfolgreich-scheitern/#comments Mon, 09 Feb 2015 13:24:12 +0000 http://www.rauchstopp-magazin.de/?p=464 Die meisten Ex-Raucher mussten etliche Anläufe nehmen, bis sie die endgültig letzte Zigarette ausdrücken konnte. Wir bewundern Menschen, die ihre Ziele erreichen. Doch bevor sie ihre Erfolge genießen konnten, mussten sie oft erst “erfolgreich scheitern”. Scott Adams, der nicht immer … Weiterlesen

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Die meisten Ex-Raucher mussten etliche Anläufe nehmen, bis sie die endgültig letzte Zigarette ausdrücken konnte. Wir bewundern Menschen, die ihre Ziele erreichen. Doch bevor sie ihre Erfolge genießen konnten, mussten sie oft erst “erfolgreich scheitern”. Scott Adams, der nicht immer erfolgreiche Dilbert-Erfinder, hat nun eine Autobiografie mit dem Titel „Die Kunst des erfolgreichen Scheiterns“ verfasst. Und ihr könnt sein Buch – mit einem Quäntchen Glück – gewinnen!

Erfolgreich scheitern mit Scott Adams

Der Dilbert-Schöpfer berichtet in seiner Autobiografie über seine großen und kleinen Fehltritte, die ihm bis zu seinem großen Durchbruch widerfuhren. Seine Botschaft: Scheitern gehört dazu! Erfolg wird selten auf dem Butterbrot serviert.

Scott Adams beschreibt mit dem für ihn typischen Humor, worin er im Laufe des Lebens so alles gescheitert ist und was er daraus gelernt hat:

Die Kunst des erfolgreichen ScheiternsBeispiel gefällig? Mit dem Rauchen Schluss zu machen ist ein Ziel – und darum kompliziert… Ein System stattdessen, z. B. Stress mit Sport zu kompensieren, mit einem Apfel vor der Tür eine kurze (Nichtraucher-) Pause einzulegen, das eingesparte Geld für einen lang gehegten Wunsch zur Seite zu tun unterstützen den eigenen Erfolg viel wirkungsvoller!

Also: Wer wissen möchte, wie selbst Versager zu Ruhm und Ehre kommen können, dem sei diese etwas andere Buch über den gelassenen Umgang mit Misserfolgen wärmstens empfohlen! ;-)

Buchverlosung

Diese Woche verlose ich ein Exemplar des Buches „Die Kunst des erfolgreichen Scheiterns“. Um an der Verlosung teilzunehmen, musst du einfach einen Kommentar unter diesem Artikel hier hinterlassen oder einen kommentar mit dem Hashtag #EinfachScheitern auf Facebook posten.

Unter allen Teilnehmern, die bis Freitag, den 13.02.2015 (24:00 Uhr) einen Kommentar geschrieben haben, verlose ich  das Buch per Zufall – das Ergebnis der Ziehung kannst du dann kommende Woche ebenfalls hier finden. Zusätzlich benachrichtige ich den Gewinner direkt…

Das Buch bei Amazon

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Preis: 19,99 Euro
  • Erschienen: 10. Oktober 2014
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 3868815430

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Rauchstopp-Magazin 2015 – quo vadis? http://www.rauchstopp-magazin.de/rauchstopp-magazin-2015-quo-vadis/ http://www.rauchstopp-magazin.de/rauchstopp-magazin-2015-quo-vadis/#comments Sat, 31 Jan 2015 13:25:03 +0000 http://www.rauchstopp-magazin.de/?p=452 Pünktlich zum Jahresanfang – vor mittlerweile vier Wochen – habe ich eine Blogparade zum Thema „Welche Ziele hast du?“ gestartet. Zu meiner Freude haben mich ein paar wirklich schöne Beiträge erreicht: Habt alle lieben Dank dafür! Heute möchte ich nun … Weiterlesen

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Pünktlich zum Jahresanfang – vor mittlerweile vier Wochen – habe ich eine Blogparade zum Thema „Welche Ziele hast du?“ gestartet. Zu meiner Freude haben mich ein paar wirklich schöne Beiträge erreicht: Habt alle lieben Dank dafür! Heute möchte ich nun noch meine Ziele für das Rauchstopp-Magazin vorstellen sowie einen Überblick über die Vorsätze und Pläne der Blogparaden-Teilnehmer geben. Viel Spaß beim Lesen!
[Bildquelle: lichtkunst.73 / pixelio.de]

Ziele für das Rauchstopp-Magazin

Das Rauchstopp-Magazin betreibe ich seit reichlichen drei Jahren als Ergänzung zu meiner Rauchfrei-Praxis in Leipzig. Die Idee war und ist es, Informationen und Tipps für aufhörwillige Raucher, für vom Laster belastete Nikotin-Junkies, für Angehörige und (Mit-) Leidensgenossen von Rauchern sowie für Ex-Raucher zusammenzutragen.

Rauchstopp-Magazin: Inhalt und Aktualität

Während ich am Anfang eher sporadisch Beiträge veröffentlicht habe, gibt es seit letztem Jahr recht regelmäßig neuen Lesestoff. Das soll nun so bleiben. Deshalb nehme ich mir mal „sportlich“ vor, jede Woche etwas zu veröffentlichen.

Thematisch möchte ich das Rauchstopp-Magazin etwas verbreitern. Neben dem Fokus auf Raucher- bzw. Rauchstopp-Themen im engeren Sinne, z. B. Aufhörtipps oder Gesundheitsgefahren des Rauchens, soll es künftig auch Artikel geben, die Fragen beantworten, die einem Rauchstopp vorausgehen oder sich an die Aufhörphase anschließen, z. B. :

  • „Wie motiviere ich mich?“
  • „Wie vermeide bzw. reduziere ich mein Übergewicht?“
  • „Wie finde ich eine passende Sportart für mich?“

Zur Steigerung des Unterhaltungswertes möchte ich neben der bekannten eigenen „Artikel-Prosa“ auch gern Formate wie Interviews bzw. Gastartikel ausprobieren sowie Verlosungen durchführen. Diesbezüglich habe ich bereits eine Menge guter Erfahrungen mit einem meiner anderen Blogs gesammelt. Meine jüngste Inspirationsquelle ist der Blog Healthy Habits von Patrick und Jasmin, den ich euch hiermit wärmstens ans Herz lege.

Vorsätze fürs neue Jahr: Eure Gedanken

Die von euch betriebenen Blogs sind so unterschiedlich und bunt – das spiegelt sich auch in euern Beiträgen. Ich habe mich über jeden einzelnen sehr gefreut und möchte euch an dieser Stelle noch einmal herzlich danken!
Hier nun ein Überblick über eure Gedanken zum Thema „Neujahrs-Vorsätze“:

Alex L möchte ab diesem Jahr wieder seinem Beruf nachgehen und hofft gesund und voller Tatendrang zu bleiben. Als Betreiber von ca. 10 Blogs wartet eine Menge Arbeit auf ihn, für die er sich am Ende des Jahr mehr Erfolg wünscht – auch finanziellen. In Bezug auf das Rauchen kommt Alex zu dem Schluss, dass er nicht schlussmacht… ;-) Ist wohl einfach noch nicht dran, was?!

Judith wirft die spannende Frage auf, ob Neujahrsvorsätze per Definition “gut” sein müssten oder ob es z.B. auch ein Vorsatz sein könnte, mit dem Rauchen anzufangen… Anhand des Pareto-Prinzips erklärt sie, warum man beim Ziele setzen und umsetzen immer schön entspannt bleiben sollte und wünscht schließlich allen ein schönes und gutes Jahr. Danke, Judith!

L.A.Woman wünscht sich, dass sie und ihre Familie gesund bleiben. Sie hat sich privat eine Menge vorgenommen – ein persönliches Abnehmprogramm zählt ebenso dazu wie umfangreiche Renovierungsarbeiten zu Hause und ein Urlaub. Ach. Und dann wäre da noch der Traum von einem Käfer…

Die Macher von Lakeballs haben sich dieses Jahr vor allem zwei Dinge vorgenommen: Zum einen endlich mal neue Golfplätze erkunden, und zum anderen noch mehr Menschen für diesen tollen Sport zu begeistern. Na, da wünsche ich euch viel Erfolg!

Gaby hat gleich eine lange Liste – eine soo genannte “Bucket List” – zusammengestellt, auf die sie lauter Aktivitäten geschrieben hat, die sie im Jahr 2015 umsetzen möchte. Gaby, wenn du einen Haken an „Bodyflying“ gemacht hast, musst du unbedingt mal erzählen, wie das war!!

Wie ihr seht, hegt jeder seine eigenen, ganz unterschiedlichen Hoffnungen, Wünsche und Träume. Ich wünsche euch allen jedenfalls viel Erfolg bei der Umsetzung. Ein paar nützliche Tipps, wie man seine Vorsätze erreichen kann, findet ihr übrigens hier.

Bleibt gesund und entschlossen!! ;-)

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Ist Rauchen wirklich eine Sucht? http://www.rauchstopp-magazin.de/ist-rauchen-eine-sucht/ http://www.rauchstopp-magazin.de/ist-rauchen-eine-sucht/#comments Fri, 30 Jan 2015 11:52:45 +0000 http://www.rauchstopp-magazin.de/?p=413 Warum bezahlten Menschen viel Geld für das Inhalieren von Qualm und für einen üblen Geschmack im Mund? Wie kommt es, dass die meisten Raucher Jahrzehnte nach dem unbekümmerten Start ins Raucherleben keine plausible Erklärung für ihr Rauchen haben und stattdessen … Weiterlesen

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Warum bezahlten Menschen viel Geld für das Inhalieren von Qualm und für einen üblen Geschmack im Mund? Wie kommt es, dass die meisten Raucher Jahrzehnte nach dem unbekümmerten Start ins Raucherleben keine plausible Erklärung für ihr Rauchen haben und stattdessen die Zigarette als „irgendwie wichtig“ für die Bekämpfung von Stress, das Erleben gemütlicher Stunden oder einen gelungenen Start in den Tag halten? Ist das nicht paradox?! 
[Bildquelle: Tim Reckmann / pixelio.de]

 

Rauchen ist nicht angeboren

Fakt ist, Menschen werden als Nichtraucher geboren. Die meisten Raucher gewöhnen sich das Rauchen allerdings schon früh im Leben an – laut aktueller Statistik rauchen in Deutschland ca. 12 Prozent der 12 bis 17-jähringen Jugendlichen. Aller Anfang ist schwer: Jeder Raucher muss das Rauchen zu Beginn erst lernen, d. h. sich den Konsum von Zigaretten erst gegen eine Reihe ordentlicher Widerstände antrainieren. Fast alle Raucher, die ich in meiner Praxis kennenlerne, erinnern sich noch daran, was ihnen die ersten Zigaretten damals abverlangt haben: Husten, Übelkeit, Benommenheit, unangenehmer Geschmack im Mund oder eine Menge (Taschen-) Geld.

Während am Anfang einer „Raucher-Karriere“ der Wunsch nach Zugehörigkeit und Anerkennung durch die Clique, nach Erwachsensein und das Überspielen von Unsicherheiten als Erklärung für das Rauchen herhalten, begründen gewohnheitsmäßig rauchende Erwachsene den Zigarettenkonsum eher mit Genuss. Denn die Wirkung des Tabakrauchs hat es in sich.

Vom Tabakkonsum zur Nikotinsucht

Mit der Zeit wird die Wirkung der Droge Nikotin zunehmend als angenehm empfunden mit den folgenden Effekten:

  • Der Rauch wird immer tiefer inhaliert.
  • Der tägliche Zigarettenkonsum steigt.

Dabei hängt es von vielen Faktoren ab, ob ein Raucher abhängig wird vom Nikotin oder nicht. Ich kenne einige, die als Genussraucher oder langjährige Gelegenheitsraucher durchaus kontrolliert mit der „Droge“ umgehen. Den meisten gelingt das jedoch auf lange Sicht nicht. Laut WHO sind ca. 60 bis 80 Prozent der gewohnheitsmäßigen Raucher nikotinabhängig.

Ist Rauchen eine (schlechte) Angewohnheit oder eine Sucht?

Tabak gilt als starkes Suchtmittel und kann schon in kurzer Zeit – d. h. in wenigen Wochen bzw. Monaten – abhängig machen. Dabei spielt sowohl die körperliche Dimension (physische Abhängigkeit) als auch die seelische Dimension (psychische Abhängigkeit) eine Rolle.

Physische Abhängigkeit vom Rauchen

Nikotin verursacht im Belohnungszentrum des menschlichen Hirns ein starkes Verlangen nach dem Suchtstoff. Erhält der Körper kein Nikotin mehr, stellen sich bald unangenehme körperliche Zustände ein – so genannte Entzugssymptome, z. B. Reizbarkeit, Herzklopfen, niedriger Blutdruck, vermehrter Appetit, Nervosität, Angst, Schlaflosigkeit, depressive Stimmung, Konzentrationsschwierigkeiten etc. Das Rauchen dient dann dazu, diese körperlichen Entzugssymptome zu vermeiden. Der Raucher löst mit Zigaretten also Probleme, die ein Nichtraucher gar nicht erst hat! Auch wer es eigentlich will und versucht, kann nicht „einfach so“ vom Tabak lassen.

Psychische Abhängigkeit vom Rauchen

Zusätzlich zur körperlichen Abhängigkeit verursacht das Rauchen langfristig auch eine psychische Gewöhnung. Spezifische Lernvorgänge speichern im Gedächtnis die “positive Erfahrung” im Zusammenhang mit dem Rauchen. Dieses so genannte Suchtgedächtnis bleibt selbst dann noch erhalten, wenn der Körper schon lange vom Nikotin entwöhnt ist. Aus diesem Grund bekommen Ex-Raucher auch nach Monaten in bestimmten typischen Situationen, z. B. beim Kaffee am Morgen, unmittelbar nach dem Essen oder in geselliger Runde mit Freunden, das zum Teil starkes Verlangen nach einer Zigarette. Auch unangenehme, stressbeladene Situationen können ein solches Verlangen erneut hervorrufen. Die alten Verhaltensmuster machen den Rauchstopp so mühevoll, weil bereits bestimmte Anlässe das Verlangen nach einer Zigarette auslösen können. Erst auf lange Sicht, findet ein Umlernen statt. Erst Schritt für Schritt wird die erhoffte positive Wirkung der Zigarette durch alternative Erfahrungen ersetzt. So mancher Ex-Raucher resümiert, dass es Jahre gedauert hat, bis er bestimmte Momente ohne Zigarette genießen konnte, oder bis er argem Stress auch ohne Zigarette gewachsen war.

Der Ausstieg aus dem Rauchen ist also nicht immer einfach. Doch mit entsprechender Hilfe kann es jeder schaffen! Etwa ein Drittel der Menschen, die einmal regelmäßig geraucht haben, sind laut BZgA mit 40 Jahren wieder „weg von der Droge“.

Wenn Rauchen also eine Sucht ist, bleibt noch eine Frage: Warum wird der Ausstieg aus der Tabaksucht – der medizinisch oder psychologisch begleitete Rauchstopp – im Gegensatz zum Alkohol- oder Drogenentzug eigentlich nicht von den Krankenkassen bezahlt?!

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Das neue Jahr ist noch jung. Welche Ziele hast du? – Blogparade http://www.rauchstopp-magazin.de/das-neue-jahr-ist-noch-jung-welche-ziele-hast-du-blogparade/ http://www.rauchstopp-magazin.de/das-neue-jahr-ist-noch-jung-welche-ziele-hast-du-blogparade/#comments Fri, 02 Jan 2015 23:42:31 +0000 http://www.rauchstopp-magazin.de/?p=402 Ziele haben gerade Hochkonjunktur. Gestern habe ich hier verraten, wie es kommt, dass der Jahreswechsel so viele Leute animiert, über Änderungen im Leben nachzudenken. Auch wenn ich persönlich denke, dass jeder andere Tag in den vor uns liegenden zwölf Monaten … Weiterlesen

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Ziele haben gerade Hochkonjunktur. Gestern habe ich hier verraten, wie es kommt, dass der Jahreswechsel so viele Leute animiert, über Änderungen im Leben nachzudenken. Auch wenn ich persönlich denke, dass jeder andere Tag in den vor uns liegenden zwölf Monaten genau so gut geeignet ist, sich neue Ziele zu stecken, ist die Zeit „zwischen den Jahren“ auch für mich eine Phase der Reflexion und der Zäsur.

Neues Jahr / neues Glück

Ich finde Vorsätze gut. Denn Änderungen bewahren uns vor Stillstand und Alltagsdümpelei. Wer wachsen und sich entwickeln will, muss sich gelegentlich neu erfinden. Nicht unbedingt mit einem Paukenschlag á la „Ich kündige!“ aber doch so deutlich, dass es an der Komfortzone rüttelt. Womit wir bei Vorsätzen folgender Art wären: mit dem Rauchen aufhören, weniger Schokolade essen, ein Ehrenamt begleiten, früher zu Bett gehen, eine Gehaltserhöhung fordern etc.

Im vorherigen Beitrag über Neujahrsvorsätze ging es darum, wie man einmal gefasste Vorsätze auch zum Erfolg führt. Heute möchte ich gern mit möglichst vielen von euch überlegen, was man sich überhaupt für das neue Jahr vornehmen könnte. Zu diesem Zweck starte ich eine Blogparade und lade euch herzlich ein mitzumachen. (Weiter unten steht, wie das geht.) Das Thema der ersten Blogparade vom rauchstopp-magazin lautet:

„Neues Jahr / neues Glück – welche Ziele hast du?“

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr Lust hättet, eure Gedanken beizutragen. Wer noch etwas Inspiration braucht, kann sich gerne von folgenden Fragen leiten lassen:

  • Welche Ziele / Pläne / Vorsätze / Hoffnungen hast du für das Jahr 2015 beruflich?
  • Welche Ziele / Pläne / Vorsätze / Hoffnungen hast du für das Jahr 2015 privat?
  • Hast du ein Vorbild oder jemanden, der dich motiviert und anspornt?
  • Hast du Tipps für’s Durchhalten oder wie man sicherstellt, seine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren?
  • Wie ist es dir in der Vergangenheit mit deinen Vorsätzen ergangen?
  • Falls du schon einmal einen Vorsatz über Bord geworfen hast: Woran lag’s und was hast du daraus gelernt?

Was ist eigentlich eine Blogparade?

Eine Blogparade ist ein gemeinsames Projekt vieler Blogger. Eine Website – dieses Mal das rauchstopp-magazin – benennt ein Thema und alle, die dazu etwas schreiben möchten, veröffentlichen in ihrem eigenen Blog einen Beitrag zu diesem Thema. So ergibt sich am Ende eine Artikelsammlung, die das Thema aus allen möglichen Blickrichtungen betrachtet.
Wenn die Blogparade zuende ist, werde ich hier eine Zusammenfassung veröffentlichen, in der ich…

  • alle Teilnehmer vorstelle und
  • alle Artikel verlinke.

Wer kann an der Blogparade teilnehmen?

Mitmachen können alle, die einen Blog betreiben und interessante Gedanken zum Thema „Neujahrsvorsätze“ beisteuern möchten. Ich freu mich schon! Selbstverständlich werde ich auch einen eigenen Artikel veröffentlichen.

Wie lange läuft die Blogparade?

Wenn du teilnehmen möchtest, kannst du deinen Beitrag bis zum 31.01.2014 veröffentlichen. Eine Woche später werde ich die Blogparade auswerten und zusammenfassen.

Wichtig: Bitte hinterlasst – wenn ihr euern Artikel verfasst habt – unter diesem Beitrag hier einen entsprechenden Hinweis mit Link zu eurem Text als Kommentar, damit ich keinen übersehe. – Vielen Dank!

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7 Tipps: Vorsätze fürs neue Jahr – so klappt’s http://www.rauchstopp-magazin.de/tipps-vorsaetze-fuers-neue-jahr/ http://www.rauchstopp-magazin.de/tipps-vorsaetze-fuers-neue-jahr/#comments Thu, 01 Jan 2015 22:16:35 +0000 http://www.rauchstopp-magazin.de/?p=395 Wieder ein Jahr vorbei – hoffentlich ein gutes! Wie wäre es, wenn das neue Jahr noch ein wenig besser würde? Womit wir bei den  Vorsätzen fürs neue Jahr wären. Woher stammt eigentlich die Tradition, das neue Jahr mit einem Wunsch … Weiterlesen

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Wieder ein Jahr vorbei – hoffentlich ein gutes! Wie wäre es, wenn das neue Jahr noch ein wenig besser würde? Womit wir bei den  Vorsätzen fürs neue Jahr wären. Woher stammt eigentlich die Tradition, das neue Jahr mit einem Wunsch an sich selbst zu beginnen? Und wie kann man dafür sorgen, dass die Bilanz in 365 Tagen positiv ausfällt?

Historische Wurzeln der Vorsätze fürs neue Jahr

Schon im alten Rom nutzen viele Menschen – ähnlich wie wir heute – die Chance auf das vergangene Jahr zurückzublicken und über das bevorstehende Jahr nachzudenken. Zum Jahresbeginn feierten die Römer damals den Gott des Neubeginns, Janus, welcher sich auch im Monatsnamen Januar wiederfindet. Janus hat der Mythologie zufolge zwei Gesichter, mit denen er sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft blickt.

Die Vorsätze fürs neue Jahr aus heutiger Sicht

Obwohl jeder Mensch seinem Leben jeden Tag eine neue Richtung geben kann, gilt der Jahreswechsel vielen als günstige Zeit, um innezuhalten, eine Bilanz zu ziehen und neue Ziele ins Auge zu fassen. Mit dem Rauchen aufhören, weniger Alkohol trinken, mehr Sport treiben, abnehmen, weniger arbeiten, mehr Zeit mit den Kindern verbringen, seltener Fleisch essen – die Liste der guten Vorsätze fürs neue Jahr ließe sich endlos fortsetzen.

Und doch gibt es kaum jemanden, der 12 Monate später zufriedene Häkchen an all diese Vorhaben auf seiner Liste machen kann. Immer wieder dasselbe Spiel: Wir fassen gute Vorsätze, starten voller Elan und Optimismus – und finden doch all zu schnell zurück zum alten Trott. Warum halten wir dennoch an dem Brauch, gute Vorsätze aufzustellen fest? … weil die Pläne im Kern gut für uns sind. Und warum scheitern wir dann? … weil wir leider oft genug einfach keine Ahnung haben, wie wir uns gegen die Macht der schlechten Gewohnheit zur Wehr setzen können. Dabei ist es gar nicht+ so schwer! Mit ein paar Tipps lassen sich tückische Durchhalte-Hürden im Alltag nehmen und die angepeilten Ziele besser erreichen.

7 Tipps, wie es dieses Mal mit den guten Vorsätzen fürs neue Jahr klappt

1. Messbare Ziele formulieren

„Im neuen Jahr abnehmen.“ Solche pauschalen Pläne – ohne messbares Ziel – gehen oft schief. Sind 500 Gramm Gewichtsverlust schon ein Erfolg? Oder müssten es 20 Kilogramm sein, um einen Unterschied zu sehen und sich wohler zu fühlen? Hilfreicher ist es, sich genau zu überlegen, was wann und wie geschehen soll. Auch das Warum spielt eine wichtige Rolle. Es macht eben einen Unterschied, ob ich mit dem Rauchen aufhören möchte, weil mein Chef diesbezüglich schon lange nörgelt oder ob mich der Gestank kalten Rauchs in der Wohnung selbst schon lange stört.

2. Erfolge vorweg nehmen

Wie fühlt es sich an, wenn ich in Zukunft am Wochenende ohne Kater aus dem Bett steige? Wie wird es sein, wenn ich die fünf Kilometer im Frühjahr in guter Zeit und ohne Atemnot oder Seitenstechen bewältige? Sich schon zu Beginn vorzustellen, welche Vorteile einem bestimmte Veränderungen im Leben bringen werden, steigert das eigene Durchhaltevermögen. In einem dunklen Moment weiß man dann schließlich, wofür man sich quält… Nach diesem aus dem Leistungsport bekannte mentale Training sollte man sich das Leben ohne Zigarette, ohne Übergewicht, im neuen Job etc. mit allen Sinnen ausmalen, damit man für den vor sich liegenden Weg viel Kraft aus dieser Vision schöpfen kann. Möglich ist aber auch das Gegenteil. So hilft es manchem auch, sich in Farben vorzustellen, was passiert, wenn man das eigene Verhalten nicht verändert.

3. Ziele aufschreiben

Wer ein einmal gefasstes Ziel in klare Worte fasst und aufschreibt, erhöht das innere Gefühl der Verpflichtung. Dazu taugt der Zettel am Kühlschrank genau so gut, wie eine digitale Erinnerung im Outlook-Kalender. So erfüllt eine Post-it am Monitor mit der Erinnerung, Wasser statt Kaffee zu trinken seinen Zweck meist recht zuverlässig. Schließlich appelliert er wunderbar ans schlechte Gewissen und ruft uns leise zur Ordnung.

4. Klein starten

Im Eifer des Gefechts setzt mancher seine Ziel zu hoch. Wer sich zu viel auf einmal vornimmt – nicht mehr rauchen, zum Frühstück immer Müsli essen, drei mal pro Woche ins Fitnessstudio gehen, vor 22 Uhr im Bett liegen – mutete sich unter Umständen zu viel vor. Langsam beginnen und Schritt für Schritt steigern, um der eigenen Überforderung vorzubeugen, ist oft von größerem Erfolg gekrönt.

5. Misserfolge kalkulieren

So mancher Weg ist steinig und so gehören auch Rückschläge zum Leben. Wem das bewusst ist, wer also Misserfolge einplant, kann sich für den Ernstfall wappnen. Beispielsweise kann man sich vornehmen, einen Freund anzurufen, wenn man doch wieder zur Zigarette greift oder sich seltene Ausnahmen zuzustehen, z.B. die Kalorientabelle auf Geburtstagsfeiern mit der Verwandtschaft für einen Nachmittag zu vergessen. So kann man gelassener mit Rückschlägen umgehen und muss nicht gleich voller Selbstverachtung – Motto: „Ich schaff’ das sowieso nie!“ – alle Pläne begraben. Schließlich gehört das Fehler-Machen zum Menschsein.

6. Verbündete suchen

Das Wichtigste ist es, an den einmal gefassten Zielen festzuhalten. Das fällt leichter, wenn man von Beginn an die Familie oder Freunde über seine Ziele informiert. Wer will sich schon leichtfertig eine Blöße geben?! Ebenso hilfreich ist es, sich Gleichgesinnte zu suchen. Zwar ist es nicht jedermanns Sache, sich einer Gruppe (fremder) Menschen anzuschließen, die ähnliche Ziele verfolgen. Der grundsätzliche Erfolg solcher Gruppen, wie man sie von den Weight Watchers oder den Anonymen Alkoholikern kennt, ist jedoch tausendfach bestätigt.

7. Erfolge feiern

Da jeder Vorsatz mit einer gewissen Anstrengung verbunden ist, sollte man sich für Erfolge auch ordentlich belohnen. Wie wäre es z.B., das durch das beendete Rauchen eingesparte Geld nach einer Woche in einen Frisörbesuch zu investieren oder sich für einen alkoholfreien Monat mit einem Kinoabend im Freundeskreis zu belohnen? Das ist gut für die Seele und sorgt für Glücksgefühle. Ein solches kurzes Innehalten ist eine wunderbare Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein und motiviert, seine Ziele weiter zu verfolgen.

Werden diese Tipps befolgt, dann „muss“ das neue Jahr doch ein gutes werden, oder?!

 

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