Rauchstopp Magazin

Einfach mit dem Rauchen aufhören

Warum rauche ich eigentlich

Warum rauche ich eigentlich noch?

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Es stinkt. Es kostet Geld. Sogar richtig viel Geld. Es ruiniert die Gesundheit und lässt einen alt aussehen. Ich kenne niemanden, der sich über diese Begleiterscheinungen des Rauchens freut. Und so stellen sich die meisten Raucher irgendwann die Frage: Warum rauche ich eigentlich noch???

[Bildquelle: Rainer Sturm/pixelio.de]

Es ist nicht leicht…

Wer lange Jahre geraucht hat – egal ob viel oder wenig – merkt schnell, dass es gar nicht so leicht ist, mit dem Rauchen aufzuhören.  Und dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Interessanter Weise hat das wenig mit Tabak bzw. dem eigentlichen Suchtmittel Nikotin zu tun. Vielleicht hast du es schon gemerkt: Die Sucht  – vor allem die psychische Abhängigkeit von Ritualen und Gewohnheiten – hat dich fest im Griff… Jedenfalls können sich viele Raucher, die ich in meiner Praxis kennenlerne, selbst nicht erklären, warum sie die Zigaretten nicht einfach zur Seite legen…

Warum rauche ich? – Viele Gründe immer weiter zu qualmen

  • Ein Grund, den eigenen Zigarettenausstieg aufzuschieben, ist, dass ungesunde Verhaltensweisen häufig in einem anderen Sinne als nützlich erachtet werden.
    Stichwort “Stress”: Beispielsweise erleben Raucher eine Zigarettenpause oft als einzige Möglichkeit, sich in Zeiten großer Anspannung und Hektik eine Verschnaufpause zu verschaffen.
  • Außerdem ist Rauchen eine soziale, kommunikative Angelegenheit.
    So werden z. B. die – manchmal abteilungs- oder hierarchieübergreifenden – Raucherpausen vor der Firmentür gern dazu genutzt, Probleme „auf dem kurzen Dienstweg“ zu besprechen und zu lösen.
  • Rauchen wird mit Genuss, Nichtrauchen dagegen mit Entbehrung assoziiert.
  • Und schließlich: Menschen lieben Gewohnheiten.
    Das eigene Verhalten grundlegend zu verändern, ist eine echte Herausforderung.

Mit dem Rauchen aufhören – ein Prozess

Vom ersten Gedanken, das Rauchen evtl. zu beenden bis zum Vollzug dieser Idee kann eine Menge Zeit vergehen. Allein die Frage, wann der rechte Zeitpunkt sei, das Rauchen aufzugeben, treibt manchen Raucher zur Verzweiflung. – Aber seien wir mal ehrlich: Irgendwas ist immer, oder?!

Aufhören ist ein Prozess, der drei Schritte umfasst, die du teilweise auch mehrfach gehen musst:

  1. Fasse den Entschluss aufzuhören!
    Eine Menge Raucher denkt über einen längeren Zeitraum und mit unterschiedlicher Intensität über das Aufhören nach. Sicher kennst du das – du wägst die Vorteile und die Nachteile eines Rauchstopps gegenüber dem Weiterrauchen ab.
  2. Rauchstopp – leg die Kippen weg!
    Der eine Raucher hört aus eigener Kraft mit dem Rauchen auf oder ein anderer sucht sich ein passendes Unterstützungsangebot, z. B. eine Softlaser-Behandlung, eine medikamentöse Therapie, eine Psychotherapie, die Anwendung von Akupunktur. Finde heraus, wie du tickst und frage dich, auf welche Weise dir ein Ausstieg voraussichtlich am besten gelingen kann.
  3. Errichte dir deinen neuen Alltag – genieße die Höhen und “überlebe” die Tiefen!
    Der Ex-Raucher strukturiert seine Tagesabläufe neu, variiert seine Gewohnheiten und richtet sich so in seinem neuen rauchfreien Alltag ein. Im besten Fall beginnst du deine neue Freiheit zu genießen. – Du freust dich über das Wiedererwachen deines Geschmacks- und Geruchssinns und über deine bessere Kondition beim Treppensteigen oder Fahrradfahren.Aber Achtung: Nicht allen fällt das Aufhören leicht – manche haben auch mit einer ganzen Reihe Entzugserscheinungen zu kämpfen. (Siehe: „5 Tipps gegen das Rauchverlangen“) Rückschläge sind ein normaler Prozess beim Durchlaufen von Änderungsphasen. Falls auch du einen Rückfall erleidest: Verzage nicht! Am besten, du bleibst gleich dran, denn der anfang ist ja gemacht! Versuche es einfach gleich noch einmal. Viele Ex-Raucher haben mehrere Anläufe unternommen, bis sie schließlich einen dauerhaften Schlussstrich ziehen konnten.

Und du kannst es auch!

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