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Einfach mit dem Rauchen aufhören

Wovon sind Raucher eigentlich abhängig?

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Wie bei vielen anderen Süchten auch, zeigt auch die Tabakabhängigkeit ein doppeltes Gesicht. Der Doppelcharakter der Abhängigkeit besteht für den Raucher aus Nikotinabhängigkeit und der Gewöhnung an das Rauchen (Rituale).

Wovon sind Raucher abhängig?

Nikotin gilt als abhängigmachende Substanz im Tabak. Das Suchtpotenzial des Nikotins wurde lange unterschätzt. Schätzungen zufolge , sind ca. 70 bis 80% der Raucher nikotinabhängig. Entzugserscheinungen äußern sich auf vielfältige Weise, z.B. als Schlaf- oder Konzentrationsstörung, Heißhunger, Nervosität, Angst.

Die Sucht zu rauchen ist aber weit mehr, als das Verlangen nach Nikotin. Ein wichtiges Merkmal des Rauches ist seine Alltäglichkeit. So werden immer wiederkehrende Situationen und Gefühle zu Schlüsselreizen; z.B. die Tasse Kaffee, das warten auf die Bahn.  Der Griff zur Zigarette erfolgt dann für viele Raucher automatisch und kann im Einzelfall schlecht erklärt werden… Dass Raucher diesen psychischen Aspekt der Sucht oft verkennen, darauf verweist auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Sind Sie tabakabhängig oder nicht?!

Sind drei der folgenden Merkmale erfüllt, besteht laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Tabakabhängigkeit:

  • zwanghaftes Rauchverlangen
  • verminderte Kontrollfähigkeit bzgl. Beginn, Beendigung und Menge des Rauchens
  • Entzugserscheinungen bei Wegfall bzw. Einschränkung des Tabakkonsums
  • sog. Toleranzentwicklung, d.h. Erhöhung der Zahl der täglich gerauchten Zigaretten
  • Vernachlässigung anderer Tätigkeiten zugunsten des Rauchens
  • fortgesetztes Rauchen trotz des Wissens um seine gesundheitsschädigende Wirkung

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